Dieses Interview entstand durch badesalzfans.de selbst. Wir trafen Henni nicht persönlich, sondern schickten ihm unsere Fragen per Mail. Darunter auch welche, die von anderen Fans stammen. Deren Namen stehen dann in Klammern dahinter.

Was sind eure Sternzeichen sowie Hobbies und was habt ihr für Schuhgrößen? (Utti)

Henni: Gerd ist Widder, ich bin Fisch! Unsere Hobbies sind Curling, Weihnachtskugeln suchen, Texte von Hermann Hesse ins Finnische über-
setzen und Radtouren durch den Iran!

Wir wissen, dass ihr nicht so viel von eurem Privatleben preisgeben wollt, aber seid ihr verheiratet? (Jan)

Henni: Wenn man so lange zusammen arbeitet, ist man irgendwie automatisch verheiratet!

Wie würdet ihr euch selbst einschätzen: Was sind eure Stärken und Schwächen?

Henni: Das ist zugegebenermaßen schwierig zu beantworten. Unsere Stärke ist vielleicht, dass wir uns immer wieder neu motivieren können, immer wieder Lust auf neue Projekte haben und dement-
sprechend Euphorie entwickeln können. Dabei entsteht aber auch automatisch die Schwäche, nicht immer für alles einen kühlen Kopf bzw. klaren Blick zu behalten. Das soll heißen, dass wir in solchen Situationen oftmals nicht aufmerksam genug für Äußeres sind, zu schnell etwas zusagen und manchmal andere nicht gut genug checken. Das passiert nicht jedes Mal, aber hin und wieder schon!

Wie schafft man es, Comedian zu werden?

Henni: Es gibt keine beruflichen Ratgeber für so was. Bei uns war es Zufall, dass wir uns bei gemeinsamen Konzerten unserer Bands kennen gelernt und dann Badesalz, erstmal nebenbei, entwickelt haben. Der vernünftigste Weg ist heute wahrscheinlich, Nummern zu schreiben und sie bei Gelegenheit auszuprobieren. Entweder organisiert man erste kleine Auftritte im Freundeskreis, oder man bewirbt sich bei Nachwuchs- bühnen wie die des Quatsch Comedy Clubs in Berlin oder die des Hofgarten Theaters in Aschaffenburg. Es gibt da mittlerweile einige Möglichkeiten! Und da sieht man dann auch schon mal, wo man steht!

Um noch weiter in der Vergangenheit zu kramen - wie war denn euer Werdegang mit den Bands? Man erfährt nur, dass Gerd "Flatsch!" mitgegründet hat und Henni erst nach einem Jahr zu den "Rodgau Monotones" hinzukam, doch das sagt sich so leicht...

Henni: Exakt so war es. Gerd hat Flatsch! gegründet, ich bin erst später zu den Monotones gekommen! Allerdings habe ich dafür zusammen mit Ali fast alle Texte geschrieben.

Wenn man fragt, wie ihr beide euch damals kennen gelernt habt, erfindet ihr sehr gerne Geschichten. Wie lautet denn eure aktuelle Version?

Henni: Wir waren beide beim Odenwälder Rausch-
gift-Dezernat, das illegalen Anbau von den abhängig machenden Handkäs-Pflanzen im Odenwald bekämpft hat. Das war eine sehr gefährliche Zeit, denn wenn Dich die Bauern dort erwischt haben, wurdest Du in Fässern mit Grüner Soße ertränkt!

Gibt es auch bestimmte Dinge, die euch am Badesalz-Dasein besonders nerven?

Henni: Manchmal kommt alles auf einmal, dann ist es eben ein bisschen stressig. Aber ansonsten mögen wir unsere Arbeit bzw. unser Badesalz-Dasein!

Habt ihr einen Ort/eine Stadt, der/die für euch etwas Besonderes war/ist, als ihr dort auftreten durftet? (Erik)

Henni: Als wir das 1. Mal in der Jahrhunderthalle in Frankfurt aufgetreten sind, war das für uns was wirklich Besonderes. Wir standen erstmal minuten-
lang auf der Bühne und schauten uns um, weil wir uns gar nicht vorstellen konnten, dass wir da in ein paar Stunden tatsächlich auftreten würden. Und dann hat Gerd auch noch gesagt: "Auf dieser Bühne hat damals Jimi Hendrix gestanden...!"

Wer hat bei euch die Hosen an, wenn ihr auf Tournee seid? (Erik)

Henni: Gerd... ich trage auf Tour lieber flotte Röcke!

Auf der Bühne passt ihr perfekt zusammen, aber stimmt bei euch auch privat immer die Chemie? Sprich: fahrt ihr manchmal zusammen mit euren Familien in den Urlaub oder gab es mal richtig Zoff zwischen euch? (Elvira)

Henni: Natürlich gibt es auch ab und zu Zoff. Das kann nicht ausbleiben, wenn man soviel zusammen ist. Aber wir machen immer wieder auch private Dinge miteinander und das würde man nicht machen, wenn die Basis nicht stimmt. Außerdem: 25 Jahre sprechen für sich!

Es gibt viele Kommentare, in denen es heißt, dass man euch schon fast als "Urgesteine in der Comedywelt" bezeichnen könnte. Es gab allerdings schon vor euch großartige Comedians, auch wenn der Begriff in der Form damals noch nicht verwen-
det wurde. Seht ihr diese Äußerungen deshalb vielmehr als Ehre oder doch unpassend an?

Henni: Ehrlich gesagt interessiert uns das nur am Rande. Dass wir etwas mitgeprägt haben, ist ein schönes Gefühl, aber vor allem interessiert uns immer die Gegenwart!

Wo und wie war euer allererster Auftritt außerhalb Hessens? Wisst ihr das noch?

Henni: Oh ja, das war im Pantheon in Bonn. Erster Abend: 15 Leute, zweiter Abend: 30! Wir haben unser Publikum innerhalb von 24 Stunden verdop-
pelt! Wer schafft so was schon?!

Welche anderen Comedians findet ihr richtig gut, wenn man nur die Darstellung auf der Bühne betrachtet, ohne vielleicht zu sehr von deren Charakter beeinflusst zu sein?

Henni: Da gibt es viele mit unterschiedlichen Qualitäten. Wenn wir jetzt anfangen, die alle aufzuzählen, vergessen wir bestimmt den ein oder anderen versehentlich und dann liest ausgerechnet der das und ist traurig... oder beleidigt... oder so...

Gibt es auch Musiker oder Comedykünstler, mit denen ihr gern mal zusammen auf der Bühne stehen würdet? (Pie)

Henni: Da gilt dasselbe wie bei der vorherigen Frage: ja, eine ganze Reihe sogar!

Könntet ihr euch vorstellen, mal wieder Projekte mit Michael Mittermeier zu machen, wie zum Beispiel "Ragga Moon Walk"? (Elvira)

Henni: Das hat seinerzeit super gepasst und sauviel Spaß gemacht. Warum also nicht wieder mal ein ähnliches Projekt?

Sehnt ihr euch manchmal sehr nach euren Wurzeln: den Bands, den mitbrüllenden Fans vor der Bühne, dem Reimen und Dichten...? Oder sind eure musikalischen Wege eher als Hobby zu bezeichnen?

Henni: Wenn die Musik das Hobby wäre, was ist dann Badesalz? Beruf? Nee, das kann man so nicht sagen. Die Musik ist eine wirklich große Leidenschaft und wir haben das Glück, sie auf verschiedenen Ebenen ausleben zu können!

Habt ihr zurzeit einen Lieblingssong? (Pie)

Henni: Lebt denn der alte Holzmichl no... nee... doch nicht!

Was eure momentanen Soloprojekte betrifft - Besteht Grund zur Hoffnung, dass außer vielleicht Stuttgart und Mainz noch weitere Städte von "außerhalb" in euren Tourplänen auftauchen werden?

Henni: Wenn es sich ergibt, super gerne!

Wenn man euch fragt: "Wie ist der Hesse?" könnt ihr stets fachkundig typische Verhaltensmuster erläutern. Gibt es aber auch Klischees in anderen Regionen Deutschlands, die euch besonders auffallen?

Henni: Nicht so ausführlich wie bei den Hessen. Aber uns ist z.B. aufgefallen, dass in Bundes-
ländern mit größeren Problemen wie z.B. höherer Arbeitslosigkeit Leute lauter über schwarze Sachen lachen können als in wohlhabenden Gegenden.

Im deutschen Fernsehen herrscht zurzeit ein regelrechter Überfluss an Comedy, was nicht bedeuten muss, dass die ausgestrahlten Sen-
dungen auch hohes Niveau oder gute Lacher beinhalten. Vieles ist absurd, geht häufig unter die Gürtellinie oder beleidigt (berühmte) Persönlich-
keiten. Ist das ein Grund für euch, warum ihr im Vergleich zu euren Kollegen doch eher selten im TV zu sehen seid (und wenn, dann meistens nur mit älteren Sachen)?

Henni: Ein Grund, dass es uns so lange gibt, ist bestimmt die Tatsache, dass wir nicht zu oft im Fernsehen aufgetaucht sind und so inflationäre Tendenzen gar nicht erst haben aufkommen lassen. Dazu kommt, dass wir ein bestimmtes Vertrauen brauchen, d.h., dass man uns so arbeiten und drehen lässt, wie wir es für gut befinden. Und solche Möglichkeiten gibt es nicht all zu oft! Aber jetzt gerade bereiten wir wieder Fernsehen vor und haben auch Spaß dabei!

Am 18. August 2006 wart ihr das erste Mal bei "Genial Daneben" zu sehen und selbst wenn ihr nicht so viel geredet habt (was als Neuling auch verständlich ist), scheint den Meisten euer Auftritt gut gefallen zu haben! Wie urteilt ihr selbst darüber?

Henni: Hella von Sinnen hat mir nach der Sendung gesagt, dass wir erstaunlich schnell "reingekom-
men" sind, und dass wir überdurchschnittlich viel geantwortet haben, wobei es jetzt egal ist, ob das Gerd oder ich war, da wir auch in solchen Situa-
tionen als Duo gesehen werden. Ich finde, dass wir fast zu jeder Frage mindestens eine Antwort gegeben haben, ist ein ganz guter Einstieg gewesen!

Könntet ihr euch vorstellen, mal in der "Schiller-
straße" als Gäste mitzuspielen bzw. gibt es noch andere Sendungen, in denen ihr gerne auftreten würdet? Ich denke da zum Beispiel an "Wetten, dass...?", als ihr damals wegen "Modern Talking" im letzten Moment doch noch ausgeladen wurdet?

Henni: Wir wurden nicht ausgeladen, wir durften nur eine bestimmte Nummer nicht machen und dann eine andere auch nicht, sodass wir dann "Walter Sohl" gemacht haben, was nicht richtig funktioniert hat! Wir haben aber die Zusage vom ZDF, da noch mal hinkommen zu dürfen! In der Schillerstrasse mitzumachen ist absolut vorstellbar!

Schaut ihr euch die Shows, wie zum Beispiel "Straßenstars" oder diverse Interviews, danach selber noch mal im Fernsehen an?

Henni: Eher selten!

Und bei euren CDs? Findet ihr euch selbst lustig, wenn ihr in sie reinhört? (Pie)

Henni: Wir spielen sie unmittelbar nach dem Abmischen einigen näher stehenden Leuten vor, danach hören wir sie uns dann nicht mehr so oft an. Natürlich können wir auch über die eigenen Dinge lachen, aber das passiert eher beim Entwickeln und ist immer ein gutes Zeichen!

Wir wissen ja, dass ihr ab und zu unsere Beiträge im Forum mitverfolgt. Warum meldet ihr euch dann nicht an? Dadurch wird euch das, was neu verfasst wurde, automatisch angezeigt und ihr könntet vielleicht selber sogar mal ab und zu einen Kommentar abgeben ;)

Henni: Ich finde es schön, das von außen zu beobachten und fände es gerade dort nicht richtig, auch noch mitzumischen!

So, und jetzt ein kleines "Spiel" - wir nennen euch ein paar Begriffe und ihr müsst spontan sagen... besser noch schreiben, was euch dazu einfällt:

Roland Koch

Henni: Bestandteil eines sehr schönen Liedes einer sehr hübschen Kapelle.

Wie sieht es politisch aus: würdet ihr in einem Wahlkampf Propaganda für einen Politiker oder eine Partei machen? (Elvira)

Henni: Eindeutig NEIN!

Konkurrenzdenken

Henni: Da gibt es zwei Versionen: gesundes, anspornendes oder verkrampftes, verbissenes, das zu nix führt außer zu Streit!

Sport

Henni: Spielt für uns immer eine Rolle. Gerd macht z.B. WT, ich trainiere mein Kreuz, außerdem habe ich für meine X-Box 3 Fußballspiele und ein Tennisspiel! Das ist doch wahnsinnig sportlich, oder?

nur ein Wort

Henni: Gude!

Anfang 2004 lief relativ häufig zu Beginn der "Sendung mit der Maus" die holländische Trickfilmserie "Krawinkel und Eckstein", deren beiden Hauptfiguren ihr synchronisiert habt. Wie kam es dazu?

Henni: Wir wurden innerhalb der Redaktion vorgeschlagen, und haben dann ein Casting gemacht...und dann die Zusage bekommen!

Auch beim zweiten Teil des Animationsfilms "Das kleine Arschloch" habt ihr beim Synchronisieren geholfen, indem ihr den beiden hessischen Flug-
enten eure Stimmen leiht. Was sagt ihr selber zu dem Film? Habt ihr ihn schon mal vollständig betrachten können?

Henni: In diesem Moment noch nicht, aber ich bin am 29.09.06 auf der Premiere, Gerd kann ja leider nicht wegen dem Beltzprojekt. Frag mich gerne danach noch mal!

(Haben wir gemacht und seine Antwort lautet:)

Ja, ich war auf der Premiere in Halle/Saale, leider ohne Gerd, der am Abend darauf seine Premiere mit dem Beltz-Projekt hatte... was gigantisch gut war! Also, ich fand den Film okay, er ist halt typisch Moers! Provokant, unkorrekt, unanständig und manchmal bewusst grenzwertig. Nur so unter-
scheidet er sich von sämtlichen Disney- oder Dream-worksfilmen und das dürfte wahrscheinlich auch seine Chance sein. Den Leuten im Kino hat es offensichtlich gefallen! Ob und wie er funktioniert, werden die nächsten Wochen zeigen. Was unseren Part bzw. die Enten angeht, so fand ich das in Ordnung!

In eurem Programm "Hammersbald" liest Schmitti am Anfang einen Brief von einer wahrscheinlich erfundenen Emmi Müller vor, in welchem diese Dame sehr fragwürdig darum bittet, dass das von euch gespielte Duo bei einem Betriebsfest auftreten soll. Erhaltet ihr im wahren Leben ebenfalls solche dubiosen Briefe?

Henni: Ja, immer wieder. Sei es eigenartige Sketche, die wir spielen sollen oder Einladungen zu verschiedenen privaten Festen... Heiratsangebote von älteren Damen... also... sehr älteren Damen... manchmal auch älteren Herren....

Auf der CD "Das Baby mit dem Goldzahn" beim Track "Auf dem Jahrmarkt" spricht eine Person mit sächsischem Dialekt und bei eurem letzten Programm "Hammersbald" seid ihr über den der Berliner hergezogen. Sind das Dialekte, die ihr sowieso nicht leiden könnt oder stören sie euch, weil sie (was das Berlinerisch betrifft) auf der Beliebtheitsskala weiter oben sind?

Henni: Genau, alle Dialekte, die besser dastehen als Hessisch, machen wir solange lächerlich, bis man sie einstellt!

Apropos DBmdG (was wir hier für Überleitungen schaffen ist der Wahnsinn, oder) - Im September 2005 habt ihr zusammen mit einem spitzen Drehteam das Programm und die CD filmisch umgesetzt. Was hat euch daran besonders gereizt bzw. am meisten Spaß gemacht?

Henni: Eigentlich haben wir mehr die Bühnen-
version als Vorlage genommen, die zugegebener-
maßen besser funktioniert hat als die CD. Aus-
schlag gebend war ein besonders guter Auftritt, nach dem wir beschlossen haben, das Stück nicht einfach live aufzuzeichnen, sondern als Trashfilm zu drehen! Reizvoll war natürlich, das ohne Riesen-
budget zu versuchen!

Da sich die Bearbeitung des Filmes, besonders das Zusammenschneiden, leider mehrfach hinaus-
gezögert hat, habt ihr erst vor kurzem einen Rohentwurf zu Sehen bekommen. Wie ist denn momentan der Stand der Dinge, muss noch sehr viel nachbearbeitet werden?

Henni: Die Hauptarbeit liegt bei Daniel Acht, dem Regisseur, und dem Cutter! Wir hoffen, dass sie bald fertig sind mit allem!

In dem Bühnenprogramm wurdet ihr durch Olaf Mill und Udo Schöbel verstärkt. Am Anfang der Tour war die Meinung des Publikums ziemlich geteilt: Die einen fanden es klasse, andere hingegen waren damit überfordert, dass ihr plötzlich zu viert auf der Bühne zu sehen wart. Kann man dadurch sagen, dass viele Menschen nicht mehr offen für etwas Neues sind, lieber an alten Dingen festhalten und Änderung erst einmal skeptisch betrachten? Im Nachhinein fanden es schließlich viele der Besucher klasse.

Henni: Die Reaktionen waren schon bemerkens-
wert aber nicht dramatisch. Es gab halt welche, die uns nicht in anderer Besetzung sehen wollten und natürlich gerade am Anfang gemeckert haben. Im Laufe der Tour, die immer besser wurde, hat das irgendwann komplett aufgehört und Olaf hat als Lea sogar Liebesbriefe bekommen!

War es einfach, das gewohnte Konzept zu ändern? Im Laufe der Zeit wisst ihr schließlich bestimmt, wer welche Rollen am besten darstellen kann.

Henni: Es war ungewohnt, auch die Proberei war anders. Aber was das Drangewöhnen angeht, so ging das alles schneller als wir das selbst vermutet haben!

Eigentlich kann man sagen, dass Gerd gerne mal den Choleriker oder Psychopathen spielt, während Henni meist den schmächtigen Klugscheißer gibt, der sich gerne unterordnet. Gibt es bestimmte Figuren, die ihr besonders schätzt, in die ihr euch gerne reinversetzt oder bei denen das Darstellen einfach immer wieder aufs Neue Spaß macht?

Henni: Generell versuchen wir Figuren immer so zu entwickeln, dass sie uns automatisch Spaß machen, natürlich gab es aber bei den Programmen immer wieder mal besonders geliebte Favoriten!

Ihr habt bereits damit gedroht, nächstes Jahr mit einem neuen Programm zu touren. Darf man bereits jetzt schon erfahren, worum es in etwa geht?

Henni: Es wird in einem Musikladen spielen...

Im Vergleich zu anderen seid ihr sehr bodenständig geblieben und habt den Kontakt zu euren Fans nicht verloren (wie man ja an diesem Interview sieht). Dass Ruhm den Charakter verändern soll, trifft bei euch also, soweit wir das beurteilen können, zum Glück nicht zu! Was haltet ihr von Leuten, die plötzlich einen bestimmten Grad an Bekanntheit erhalten, abheben und vielleicht ihren eigenen Freunden den Rücken zukehren?

Henni: In der Regel sind das große Fehler, die man später oft nur schwer reparieren kann! Manche erkennen das irgendwann, andere kommen nicht mehr auf den Boden zurück... aber das ist dann deren Problem... oder auch nicht.

Angenommen, ihr hättet beide von heute auf morgen keine Lust mehr, als Comedians zu arbeiten: Welchen Berufen würdet ihr gerne nachgehen bzw. fändet ihr es schöner, sich dann zurückzulehnen und zu entspannen?

Henni: Wir würden wieder in den Odenwald zurückkehren, um uns für den Kampf gegen die schlimmen Handkäs-Dealer zur Verfügung zu stellen!

Und schließlich noch die letzte Frage - Gibt es sonst noch etwas, dass ihr uns mitteilen wollt?

Henni: Das war nicht nur ein betont langes Interview... es war das definitiv LÄNGSTE ÜBERHAUPT!

In Interviews werden euch oft die gleichen Fragen gestellt, deshalb haben wir versucht, euch mal nach anderen Sachen zu befragen und es somit auch für euch interessanter zu gestalten. Wir hoffen, dass uns das gelungen ist und danken euch recht herzlich dafür!!!

Henni: WASSER!!!!


badesalzfans.de - Michael und Stefanie - 09.09.2006