Am 12. Oktober 2004 war die Premiere, doch diesmal standen nicht zwei, sondern vier Personen
auf der Bühne. Dieses Programm war das erste,
für welches Gerd und Henni zusätzliche Unterstützung brauchten.
Zum einen Olaf Mill, der durch die TV-Serien sowie
als Gitarrist an der Seite von Gerd bekannt sein dürfte.
Zum anderen Udo Schöbel, der seit "Hammersbald" für das grafische Layout von Badesalz verantwortlich ist.
Nachdem die gleichnamige CD zumindest am Anfang bei den Fans nicht allzu
gut ankam, hat man das Konzept des Comedy-Märchens
auf der Bühne umgesetzt. Die Meinungen waren zu Beginn
sehr unterschiedlich, dies legte sich allerdings nach den
ersten paar Auftritten. Die
Vier wurden routinierter und so wurde aus dem leicht verkrampft wirkendem
Stück ein lockerer Stimmungsmacher, der das
Feed-
back der Fans zu ungefähr 90% positiv ausfallen ließ.
Alles beginnt mit der Einführung in die Handlung durch
einen Erzähler (Udo Schöbel), welcher sinngemäß
folgende Geschichte wiedergibt:
"Unsere Geschichte spielt in der Zukunft, es herrscht eine
große Dürre und die meisten Gehirne sind ver-
trocknet! Es
gibt einen fiesen Herrscher namens Rado, der die allgemeine Dummheit nicht nur aus-
nutzt, sondern sie mit allen
Mitteln noch vergrößern |
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will. Er hat nicht nur Unis in
Tattooshops umbauen lassen, nein, er hat sogar den
Schlager verboten, weil dessen Inhalte zu positiv und
auch zu intelligent sind! Dementsprechend leben alle
verbliebenen Schlager-sänger im Untergrund, soweit sie
nicht von den Schlagerjägern erwischt werden. Und
zwischen einer Menge anderer Wesen gibt es ein Mädchen
namens Lea, die als Einzige die Welt vor dem endgültigen
Untergang retten kann...!"
Lea ist zart, sensibel, anmutig - und wird von Olaf gespielt, welchen man vielleicht nicht unbedingt mit
dem Attribut "zart" in Verbindung bringen würde. Und trotzdem erhielt er als Lea Liebesbriefe von Fans.
Um die Erde nun von der Herrschaft Rados zu befreien, muss
Lea das Baby mit dem Goldzahn finden, dessen Zahn
ziehen und ihn in den Brunnen der Weisheit werfen. Sie
begibt sich auf die Suche danach und begegnet dabei
vielen skurilen Kreaturen, wie zum Beispiel der Asbestfaser Ändi, dem Alles-
fresser, der Handkäsfee oder aber einem Schwaben...
Inhaltlich lehnt das Bühnenprogramm an die
CD an, ist aber in vielerlei Hinsicht anders gestaltet, da
man bestimmte
Situationen des Albums schlecht auf der Bühne umsetzen konnte.
Außerdem wollten Henni und Gerd nicht, dass man
zweimal das Gleiche zu hören bzw. sehen bekommt! Zu guter Letzt wurde dieses Märchen auch verfilmt und als DVD veröffentlich. |